Praequalifikation im Malerhandwerk

Malerbetriebe aus Gommern im Jerichower Land bei Magdeburg in Sachsen-Anhalt, zwischen Dessau, Anhalt-Zerbst, Schönebeck und Magdeburg

 
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Thermografiebilder  / Wärmebilder

Die Thermografie (auch Thermographie) ist ein Bildgebendes Verfahren, das Infrarotstrahlung sichtbar macht . Eine Wärmebildkamera wandelt die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung (Infrarotlicht) eines Objektes oder Körpers auch aus größerer Entfernung mit Hilfe von Spezialsensoren in elektrische Signale um, die durch Computer leicht verarbeitet werden können. Dadurch ist der Temperaturmessbereich (Dynamikumfang) deutlich ausgeweitet worden, es lassen sich aber auch winzige Temperaturunterschiede benachbarter Punkte feststellen. Heutzutage wird meist Thermografie als Synonym für die Infrarotthermografie verwendet . Mit Hilfe der Thermografie lassen sich so genannte „Wärmebilder“ erzeugen, für die Infrarotstrahlung aus der Eigenwärme von Gegenständen genutzt wird. Eine besondere Anwendung ist die Bauthermografie zur Qualitätssicherung und Visualisierung von Wärmebrücken und Wärmeverlusten an Gebäuden. Im Ergebnis können dann Wärmedämmende Maßnahmen gezielt eingesetzt werden. Wärmebildkameras nutzen allerdings aufgrund der typischen Emissionswellenlängen in der Nähe der Umgebungstemperatur (vgl. Wiensches Verschiebungsgesetz) den Spektralbereich von 3,5 – 14 µm (mittleres Infrarot, kurz MIR).
Dieser Bereich ist auch für die Messung und bildliche Darstellung von Temperaturen im Umgebungstemperaturbereich geeignet, wenn der Emissionsgrad bekannt ist.

Waermebilder und Thermografiebilder vom Maler aus Gommern im Jerichower Land bei Magdeburg

Dieser streut allerdings materialabhängig sehr zwischen 0,012 und 0,98 - entsprechend ungenau kann die Temperaturzuordnung ausfallen. Die normale Atmosphäre ist in diesem Bereich aufgrund ihrer Zusammensetzung weitgehend transparent, die Strahlung der Sonne sowie künstliche Lichtquellen stören dabei nicht. Das Verfahren, mittels einer Wärmebildkamera Bilder zu erzeugen, nennt man Thermografie.

Beispiele für verschiedene Wärmestrahlungen an ungedämmten und gedämmten Baukörpern

 

Fassade ohne Dämmung bei Temperaturen um die –10 °C , Wärmeverlust im Dachbereich über Dachluke , Fenster sind aus PVC mit einer Einfachverglasung .

 

Gedämmte Fassade mit den selben Parametern wie das vor her gehende Bild (Tag und Temperatur), da der Dachboden nicht gedämmt ist und die Wärme die nach oben durch die Decke geht das Holz des Dachstuhls erwärmt , ist an der leichten violetten Färbung erkennbar

 

Gedämmte Fassade eines Hauses , Erbaut um 1930 mit einem Zweischalenmauerwerk und Holzfenster mit Doppelverglasung ca. um 1980 . Hier ist der größte Wärmeverlust des weiteren ist der Sockel nicht o. nicht ausreichend gedämmt . Die grünen Punkte an der Hausecke ist die Wärmeabstrahlung der Klingelanlage .

 

Abb. Haus o. Dämmung Baujahr um 1930 mit Zweischalenmauerwerk und Holzfenster mit Doppelverglasung

 

Betonplattenbau ca. 1980 ungedämmt , Lehrwohnungen

 

Gedämmte Giebelfläche mit Eternitverkleidung , dunkle Fläche haben auf Grund ihrer Färbung und der Reflexion eine andere Wärmesignatur , auch wenn es das selbe Material ist sie folgend Bilder .

 
     

Der hellgrüne streifen ist wie im Bild neben an nur andersfarbig abgesetzt , und hat auf Grund seiner dunklen Färbung eine andere Wärmesignatur wie der Rest der gedämmten Fassade . Über dem unter Fenster ist ein dunkeler Streifen sichtbar , dies ist der weiße Farbton der Fensterfasche . ( Reflektion und Absorption ) (www. de.wikipedia.org )

 

Ungedämmter Plattenbau ; die linke Bildhälfte ist das Wohnzimmer beheizter Zustand rechte Bildhälfte Schlafzimmer nicht o. wenig beheizt , an den Plattenfugen ist der größte Wärmeverlust .

 

   
 

Gedämmte Fassade mit Sichtbaren Dübelbild ( hellblaue Punkte )

 

 

 

 

Abzeichnung der Hofbeleuchtung grüner Fleck in der Mitte

Wärmeverlust am Sockel durch fehlende Dämmung

     

Fachwerkhaus ungedämmt im Erdgeschoss ( Ladenfläche ) befinden sich Bruchsteinmauerwerk ca. 50 cm Stark kaum Wärmeverlust , Obergeschoss Wohnung Holzbalken zeichnen sich gut ab da ein anderes Wärmeleitverhalten als Stein .

 

ungedämmte Fassade Klar zu sehen sind die Wärmequellen unter dem Fenster Anbau

 

 

Spielend Kinder vor einer Fassade

 

zwei Hunde

     

weitere Wärmebrücken an Gebäuden :

Hier handelt es sich um eine gedämmte Fassade bei den drei Bildern
Der Dachstuhl ist gehobelt mit einer Aufspardämmung ,dadurch haben die Balken direkten Kontakt mit der Raumtemperatur , d.h. sie erwärmen sich und geben Ihre Wärme nach außen ab . Auf dem zweiten Bild handelt es sich wahrscheinlich um Holzschwund der bei warmen Temperaturen im Innenraum stark vorkommt . Da der Dachboden bewohnt und offen ist haben wir hier die größten Temperaturen , d.h. hier zieht sich das Holz am meisten zusammen .

     
Was ist noch mit Thermografie möglich ?
     
Sichtbarmachen von Wasserkondensaten um die Schimmelpilz – Bildung zu bekämpfen .

 

 
Aufnahme eines Innenraumes bei 23 °C und 58 % relativer Luftfeuchte , ungedämmte 24 cm Mauerwerk und ungedämmter Dachboden , bei einer Außentemperatur von ca. – 10°C . Da wo die grüne Färbung ist , befindet sich Kondenswasser auf der Wand , welches bei den Temperaturen von 8,5 °C – 12,5 °C der beste Nährgrund für Schimmelsporen ist .

Schimmelpilze sind ein natürlicher Teil unserer belebten Umwelt. Ihre Sporen sind fast überall zu finden, also auch in Innenräumen. Sie sind normalerweise harmlos. Übersteigt allerdings die Schimmelpilzkonzentration ein bestimmtes Maß, kann es zu gesundheitlichen Problemen für die Bewohner kommen. Schimmelpilze benötigen zum Wachsen viel Feuchtigkeit. Ursachen erhöhter Feuchte innerhalb von Gebäuden können zum Beispiel sein:
a) direkter Eintrag von Feuchtigkeit zum Beispiel über: defekte Dächer (insbesondere Flachdächer), Dachrinnen und Fallrohre;
Risse im Mauerwerk; ungenügendes Austrocknen nach Baumaßnahmen; Wassereintritt infolge Rohrbrüchen, Überschwemmungskatastrophen etc.

b) unzureichende Abfuhr erhöhter Raumluftfeuchte durch: unsachgemäßes Heizen und Lüften, insbesondere in „luftdichten“ Gebäuden.
Kondensation (Tauwasserbildung) von Luftfeuchte im Bereich von „kalten“ Wänden, die wegen unzureichender Wärmedämmung in manchen
Altbauten ein Problem darstellen. Baufehler wie Wärmebrücken führen ebenfalls in Neu- und Altbauten zur Wasserdampfkondensation entlang
der Bauschadensbereiche.

Das Schimmelpilzwachstum im Innenraum wird hauptsächlich durch drei Faktoren bestimmt: Feuchtigkeit, Nährstoffangebot und Temperatur.

Literatur Hinweis : http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/2227.pdf

Diese Aufnahmen entstanden mit einer Wärmebildkamera vom Type "FLIR System S B50".
 

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